Die Basteibrücke ist einer dieser Orte, an denen man unweigerlich innehält, weil die Landschaft nicht nur beeindruckt, sondern tief berührt. Hoch über der Elbe schwebt die 76,50m breite Sandsteinbrücke zwischen den gewaltigen Felsnadeln des Elbsandsteingebirges und eröffnet ein Panorama, das wie ein Tor in eine andere Welt wirkt.
Mit der neu eröffneten Aussichtsplattform hat die Bastei ein weiteres Highlight gewonnen: ein sicherer, moderner Standort, der Besucher noch näher an die Felsformationen führt und atemberaubende Blickwinkel ermöglicht. Von hier aus wirkt die Weite des Nationalparks besonders intensiv. Es ist ein Moment, der sich einprägt wie ein Foto im Herzen.
Die besten Zeiten für einen Besuch sind früh am Morgen, wenn die Felsen im zarten Licht der aufgehenden Sonne glühen und die Atmosphäre fast mystisch wirkt. Auch später am Abend, wenn die Tagestouristen weitergezogen sind, entfaltet die Bastei ihre ruhige, magische Seite. In diesen Stunden erlebt man die Brücke oft fast für sich allein. Die Basteibrücke ist mehr als ein Aussichtspunkt. Sie ist ein Ort des Staunens, der Sehnsucht und der stillen Verbundenheit mit der Natur.
Die Entstehung der Bastei führt auf die Kreidezeit zurück, als das heutige Elbsandsteingebirge komplett unter Wasser lag. Sand floss in dieses Meer und verdichtete sich immer mehr. Vor ca. 100 Mio Jahren hob sich dann der Meeresboden an, das Wasser floss als Fluss (die heutige Elbe) ab. Mit der Zeit wurde das Gefälle des Flusses größer und das schnellfließende Wasser grub die Täler und Schluchten in den Sandstein. So entstand die Bastei.


